SGOS1 gegen Frankenstein

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Im Vorfeld war klar, die SG muss Flagge zeigen und wieder klarstellen, wer oben berechtigt mitspielen will. Eine Reaktion erwarteten auch zahlreich mitgereiste Fans an einem sonnigen Herbsttag. 

Die letzten Wochen waren durchwachsen – spielerisch, wie auch personell. Viele gerade muskulär verletzte Spieler konnten nicht ins Geschehen eingreifen und brachten das Trainergespann vor schier unlösbare Probleme. Doch das Motto der Trainer lautet: „Probleme sind da, um gelöst zu werden!“

Der Kader stand in Frankenstein gut, der Platz wie immer schlecht. Rasen?? – keiner wusste es. Der Platz wurde aber solcher deklariert. Das sollte nicht das Problem sein – Marc Schneider und Carl-Phillip Classen zurück im Kader.

Stimmung war positiv gereizt; man merkte nicht, dass die SG den Tabellen-Vorletzten vor der Brust hatte – Spannung wie bei einem Spitzenspiel.

Die SG von Beginn an überlegen. Zahlreiche erarbeitete Torchancen wurden nicht final untergebracht. Die Spieler brachten sich lange um ihren Lohn, bis bei Julian Bollenbacher den Knoten platzte und er nach einem feinen Pass in die Tiefe von Carli mit einem schönen Innenseitstoß den Ball aus sechszehn Meter in den Maschen verstrickte. Die Freude war groß, Julian war zurück.

Zu lange Ballhaltezeiten und eine mangelende Breite im Spiel brachten die SG doch fast schon zu oft in die Bredouille und luden die Gastgeber zu vielversprechenden Chancen ein.  Doch Mattias Krüger, der für den krankheitsbedingt ausgefallenen Sebastian Müller und den arbeitenden Johannes Closset ins Tor rückte, hielt die SG im Spiel. Er machte durchweg ein fehlerfreies Spiel in der ersten Elf.

Erst Adonay Welde brachte nach einem verwandelten Foulelfmeter in der zweiten Halbzeit Konturen ins Spiel. Die SG machte weiter Druck, ließ sich aber bis in die 75. Minute Zeit, um das Spiel mit einem 3:0 durch Marc Schneider zu entscheiden. 

Marc Schneider wurde für den Debütanten Tobias Walz ausgewechselt. Zuvor verließ der angeschlagene Carli für Dennis Schmitt den Platz. Bei der letzten Auswechselung kam dann noch Christopher Müller für Daniel Müller ins Spiel, um die Defensive weiter zu stärken.

Die SG spielte sehr monoton und ließ wieder etwas nach, was dem ASV erlaubte, einen Sonntagsschuss aufs Tor von Krüger zu bringen, der unhaltbar hineinfiel.

Dennoch trübte das Tor nicht zu zufriedenstellende Leistung der Mannschaft.

Der Abpfiff besiegelte die drei Punkte und der Mannschaft war die Erleichterung anzumerken.

Stimmen nach dem Spiel: „Wir können es doch besser!“ oder „jetzt holen wir uns wieder einen oberen Tabellenplatz.“

Fazit Coach Krauss: „Wir sind auf dem richtigen Weg, kommen aber zu oft davon ab.“