Unglückliche Niederlage der SGOS 1 in Alsenborn – SGOS 2 spielt unentschieden gegen die Eintracht

von | 10. April 2017

Kein so glückliches Spiel-Wochenende hatten unsere Jungs der SGOS1: Mit nur einem Ersatzspieler auf der Bank und einer frühen Verletzung unseres Co-Trainers Marc Schneider mussten sie sich in der letzten Spielminute einer stark spielenden Mannschaft aus Alsenborn geschlagen geben.

SG OS I kämpft ersatzgeschwächt bis zum Schluss!

Am Samstag, den 08.04.2017 mussten unsere aktiven Herren der SG OS I beim SV Alsenborn antreten. Man wollte mit einem Sieg den vierten Tabellenplatz verteidigen und den Anschluss an die oberen Ränge behalten. Man musste wieder auf zahlreiche Akteure verzichten, sodass die SG mit lediglich 12 Leuten nach Alsenborn reiste.

Mit Beginn der ersten Spielminuten zeichnete sich ab, dass die Alsenborner eine bessere Spielanlage an den Tag legten, da der Heim-Trainier bis auf zwei bis drei Ausnahmen auf den kompletten Kader zurückgreifen konnte. Die SG OS versteifte sich auf das Verteidigen und versuchte vereinzelt Konter zu setzen. Die ersten Großchancen waren auf der Seite der Alsenborner. Zum Glück fehlte die letzte Entschlossenheit seitens der Heimelf um in Führung zu gehen. Besser machten es unsere Jungs. Ein Einwurf von Julian Bollenbacher schnell ausgeführt kam bei Benjamin Krauß an. Dieser drehte sich um seinen Gegenspieler und zog aus spitzem Winkel einfach ab. Das Leder landete genau im Knick. Mit dem 1:0 im Rücken wurden die Olsbacher etwas sicherer. Jedoch verflog die Sicherheit wenige Minuten später als unser Co-Trainer Marc Schneider mit blutender Platzwunde ins Krankenhaus musste. An dieser Stelle wünschen wir Marc gute Besserung! Die SG war also ab der 15. Minute nur noch zu elft in Alsenborn vertreten. Die Mannschaft machte es aber bis zur Halbzeitpause richtig gut. Immer wieder brachte man den Gegner zu Verzweiflung. Jedoch musste man kurz vor der Halbzeit den Ausgleich hinnehmen. Ein langer Ball unterschätze Christian Walz und der Stürmer war frei vor Closset. Johannes Closset konnte die Situation zunächst für sich entscheiden, jedoch flog der abgewehrte Schuss vor die Füße eines weiteren Heimakteurs. Dieser schob mühelos in das leere Tor ein. Mit einem 1:1 ging es in die Kabinen.

Aus der Kabine gekommen machten die Alsenborner weiter Druck und die SG setze immer wieder ihre gefährlichen Konter. Leider konnten die entstehenden Chancen nicht genutzt werden. In einer Standardsituation Mitte der zweiten Hälfte schlief unsere Abwehr. Dem Heimstürmer wurde dabei großzügig Platz gewährt und dieser köpfte einen Freistoß ungehindert zur 2:1 Führung der Alsenborner in die Maschen. In der Folge wollte der SVA das sichere 3:1 erzielen. Jedoch hielt unsere Abwehr tapfer dagegen. Leider konnten weitere Großchancen unserer Seite nicht in Tore umgemünzt werden. In der 86. Minute gelang der SG der Ausgleich. Dabei spielte die Mannschaft ein perfektes Offensiv-Pressing und zwang den Gegner in deren Hälfte zu Fehlern. Einen Fehler nutzte Mattias Krüger eiskalt zum 2:2. Die SG war angesichts der Rahmenbedingungen mit diesem Punkt zufrieden und legte in der Defensive nun alles in die Waagschale. Man muss leider sagen, dass der Akku bei vielen leer war. Man spielte seit der 15. Minute zu krankheitsbedingt gar nicht fit. Durch diese Tatsachen war es nun schwer den Punkt über die Zeit zu retten. Aber nicht unmöglich. Die SG spielte genauso weiter wie zuvor auch. Hinten sicher stehen und nach vorne hin einzelne Nadelstiche setzen. Mit etwas Glück hätte man in der Nachspielzeit sogar das 3:2 erzielen können. Leider fehlte es unserem Spielertrainer Krauß zu diesem Zeitpunkt an Kraft und Übersicht. Man hatte die 90 Minuten sowie die Nachspielzeit schon überstanden. Der Schiri ließ aber noch eine Aktion der Heimelf zu. Diese führte zum 3:2. Der Flügelspieler der Alsenborner setzte sich auf den Außen durch und flankte in die Mitte. Dort stand wieder der Heim-Stürmer und netzte wiederrum per Kopf ein. Dies war die letzte Aktion im Spiel und der Schiri pfiff ein intensives aber fairer Spiel ab.

Im Großen und Ganzen ist zu sagen, dass die 12 Akteure ihre Sache richtig gut gemacht haben. Jeder fightete für den anderen und besann sich auf sein eigenes Können. Man unterstützte jeden einzelnen und motivierte jeden einzelnen. Die Mannschaft hätte sicherlich einen Punkt verdient gehabt, aber leider wollte es der Fußballgott nicht.

Man muss leider sagen, dass das Spiel am vergangenen Samstag sozusagen zum wiederholten Male vorgekommen ist. Man verspielte in dieser Saison schon so viele Punkte. Nicht wegen fehlendem Willen oder Unkonzentriertheiten, sondern wegen fehlender Ersatzbank. Spiele gegen direkte Konkurrenten wie Alsenborn oder Siegelbach finden in der Regel auf Augenhöhe statt, sodass nur Kleinigkeiten den Unterschied ausmachen. Hierzu gehören eine gute Ersatzbank und weitere Faktoren. Leider stießen uns in den entscheidenden Spielen diese Faktoren negativ auf, sodass wir Punkte liegen gelassen haben, die uns sicherlich in eine bessere Tabellenkonstellation gebracht hätten. Daher muss man sich in dieser Saison damit zufrieden geben um den sechsten oder fünften Tabellenplatz zu kämpfen.

Nichtsdestotrotz steht das nächste Spiel schon an. Nach dem Osterwochenende gastiert der Tabellendritte SC Siegelbach am Hahngraben. Anpfiff der Partie ist am Sonntag, 23.04. um 15:30 Uhr in Olsbrücken.

Am Ende nur Remis gegen die Eintracht

Die SG OS 2 fuhr am vergangenen Sonntag nach Kaiserslautern um dort gegen die SG Eintracht zu spielen. Die Stimmung war gut und das Wetter perfekt für ans runde Leder zu kicken. Zunächst kam das Team eher schläfrig in die Partie. Der schnelle 15er der Hausherren stellte die Verteidiger immer wieder vor Probleme. Auch im Mittelfeld wollte man zunächst nicht wirklich ins Spiel finden. So kam es wie es kommen musste. Von Rechtsaußen kam der Ball irgendwie in den blauweißen Sechzehner gekullert und der Stürmer mit der Nummer 15 schoss das Ding unhaltbar für Müller ins untere linke Eck. Das hatten sich Sauerbaum und Walter, die die Mannschaft an diesem Spieltag betreuten anders vorgestellt. Doch die Mannschaft zeigte Moral und fing sich sehr schnell wieder.

Immer wieder suchte man mit hohen Bällen den erfahrenen Sturm und probierte über die Doppelsechs Jennewein und Ritterböck die flinken Außenspieler in Szene zu setzen. Den Ausgleichstreffer erzielte Walter durch sein energisches Nachsetzen. Vorangegangen war ein Ball von Außen auf Ritterböck, der ließ direkt prallen auf Jennewein und dieser spielte ohne lange zu fackeln in die Spitze. Zunächst schien die Situation nicht weiter gefährlich, doch Walter attackierte den unsicheren Verteidiger und schob kaltschnäutzig zum Ausgleich ein. Bis zur Halbzeitpause ließen unsere Verteidiger um Särota, Scherer, Müller und da Silva nichts mehr zu. Sie machten einen guten Job. Doch auch vorne ließen die Jungs nichts mehr zu, leider im negativen Sinne. Erwähnenswert bis zur Pause war ein Fernschüsschen von Ritterböck, ein Schuss auf den Torwart von Walter und ein schönes Solo von Strunk.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit stand das Spiel weitesgehend unter blauweißer Federführung. Man spielte sich Chance um Chance heraus. Immer wieder überzeugte Walter mit brillanten Laufwegen. Sauerbaum wusste mit starken Kopfballverlängerungen und Vorlagen zu glänzen. Nur das verdammte Ding wollte einfach nicht rein. Einen Ball in die Spitze erlaufte Walter, ließ dann die gesamte Verteidigung mit einer Körpertäuschung ins Leere laufen, scheiterte jedoch am Pfosten und wurde zu guter Letzt von den Beinen geholt. Der Schiri hatte das Foulspiel nicht gesehen und wir bakemen den Elfmeter nicht. Sei es drum, die Jungs wollten trotzdem gewinnen. Bei einer anderen Aktion legte Sauerbaum, wie so oft an diesem Tag, uneigennütz quer auf den herbeigeeilten Martin, dieser scheiterte jedoch am gegnerischen Torwart.  Auch die nächsten Aktionen kannten, dank unserer starken Abwehr nur eine Richtung und zwar auf das Tor der Eintracht. Einen langen Ball auf Walter, konnte dieser wunderbar verarbeiten, tanzte zwei Gegenspieler aus und legte quer, doch nicht für den nebenpostierten Sauerbaum. Aus dem MIttelfeld kam Ritterböck angerannt zeigte Walter an, dass er frei steht und netze ein. Endlich!! 2:1-Führung. 

Die Nummer 11 der Eintracht durfte dann noch mit gelbroter Karte vorzeitig den Platz verlassen. Grund: Foul und Schienbeinschoner nicht an. Mit einem Mann weniger kam die Eintracht dann aber dennoch zu ihren Chancen. Eine parierte Müller hervorragend mit dem Fuß, die andere wussten die Verteidiger Scherer und Müller zu klären. Vorne wollte man unbedingt nachlegen. Das Feuer auf das Tor der Eintracht wurde abermals eröffnet. Jennewein spielte einen Direktpass auf Sauerbaum, dieser schickte Walter auf Reisen. Walter legte perfekt quer auf den mitgerannten Ritterböck. Doch nichts wars mit dem Tor. Solche Chancen gab es an diesem Nachmittag genug um den Sieg einzutüten, doch wurden viele nicht genutzt. Mit der 86. Minute kamen dann nochmal die Hausherren ins Spiel. Im Mittelfeld behaupteten diese den Ball. Der Gegnerische Zehner kam viel zu einfach an Freund und Feind vorbei. Vor der Abwehr konnte Ritterböck den Zweikampf nicht gewinnen und so lupfte der Gegenspieler über die Abwehr. Der Stürmer nahm das Ding an und schob zum Ausgleich ein. Aber halt das war doch Abseits, Schiri. Doch dieser lehnte ab, er hatte es nicht gesehen. Verdammt, jetzt aber alles nach vorne, war die Devise. Drei Chancen kriegten die Blauweißen noch zustande. Davon einmal Aluminium, einmal vorbei und zu guter Letzt ein Abwehrspieler, der das Tor auf der Linie vereitelte. Vorangegangen war ein weiter Ball auf die Außen, Ritterböck ließ den Gegenspieler aussteigen täuschte an und flankte zu Walter. Dieser behauptete den Ball und zog ab, doch vor der Linie rettete der Gegenspieler. Apfiff, 2:2-Unentschieden. TR

Ausblick:

Sonntag, 23.04.2017 12:30 Uhr in Schallodenbach gegen TuS Ramsen II

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